Maschinen
  • Verringern von klimaschädlichen Emissionen durch weniger intensive Bodenbearbeitung
  • Pflügen: pro cm Arbeitstiefe wird rund 150 t Boden pro ha bewegt. Je nach Bodenart und –verhältnissen bedeutet dies 0.5-1.4l Diesel pro cm zusätzlicher Arbeitstiefe pro Hektar
  • Umstellen von Pflug auf Mulchen: Treibstoffverbrauch verringert sich um rund 40%.
  • Längere Lebensdauer der Fahrzeuge
  • Geringere Bearbeitungsintensität fördert den Bodenschutz
  • Reifendruck-Regelung ermöglicht Bodenverdichtungen zu minimieren
  • Höherer Einsatz von Herbiziden
  • Durch Ausnützung optimaler Bodenbeschaffenheit und Witterungsverhältnisse Arbeitszeitfenster kleiner
  • Bei Lohnarbeiten wenig Einfluss
  • Grundsätzlich fallen bei Eco-Drive-Massnahmen keine zusätzlichen Kosten an. Es braucht nur die Bereitschaft zur Umsetzung!
  • Montagesatz für Reifenfruckregelanlage kostet je nach Ausstattung rund 3500.- Fr.

Es gibt verschiedene Eco-Drive-Möglichkeiten, um die Bearbeitungsintensität des Bodens zu vermindern: Verfahren der reduzierten Bodenbearbeitung wie Mulch- oder Direktsaat können angewendet, beim Pflügen kann die Pflugtiefe minimiert oder bei zapfwellenbetriebenen Arbeitsgeräten kann die Drehzahl möglichst tief gehalten werden. Auch die Vermeidung von Bodenverdichtung sowie die Verbesserung der Bodenstruktur durch Förderung der Bodenlebewesen helfen, den Treibstoffbedarf bei der Bodenbearbeitung zu reduzieren.

Auf der Strasse sollte grundsätzlich mit hohem Reifendruck (ca. 1.8 bar) gefahren werden. Dies senkt die Reibungsverluste und schont die Reifen. Im Gegensatz dazu sollte auf dem Feld ein möglichst tiefer Reifendruck (0.6-0.8 bar) eingestellt werden. Tiefer Druck auf dem Feld führt zu mehr Verformung des Reifens und weniger Bodenverdichtung. Für die Einstellung des Druckes sind die Empfehlungen der Reifenhersteller zu beachten. Zu hoher oder zu tiefer Druck kann die Reifen schädigen.